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Setting & Storyline - Teamju - 24.11.2025 Setting
Grundlage der Welt Das Rollenspiel findet in einer modernen Gegenwart statt, in der riesige Kaiju auftauchen und Städte, Infrastruktur sowie Menschenleben bedrohen. Kaiju können aus dem Nichts erscheinen, sich in verschiedenen Untergrundsystemen bewegen oder in Wellen auftreten. Für die Menschheit ist dies kein Mythos, sondern Teil ihrer Realität: Alarmsirenen, Evakuierungen, breitflächige Zerstörung etc. gehören zu ihrem Alltag.
Sieht man von diesen erschreckenden Faktoren ab, ähnelt die Welt unserer: Technik und gängige Wissenschaften sind auf dem aktuellen Stand, es gibt Autos, Handys, TVs - alles Mögliche! Kaiju-Bedrohung Kaiju sind die größte Bedrohung für die Menschheit und dass sie alle derart unterschiedlich sind, macht sie noch bedrohlicher.
Sie unterscheiden sich stark in Größe, Verhalten und Gefährlichkeit. Während einige klein und beweglich sind, tauchen andere auf, welche die Ausmaße ganzer Stadtteile haben und diese in binnen von Minuten zerstören können. Oftmals hinterlassen sie nach Angriffen gefährliche Rückstände: Ätzende Sekrete, giftige Sporen oder massive Trümmerfelder. Selbst wenn ein Kaiju besiegt ist, bleibt die Gefahr durch Einstürze. Yoju - kleinere Laichen des getöteten Kaiju - oder kontaminierte Zonen bleiben teils längerfristig bestehen. Kurzweilige Ruhe kehrt erst ein, wenn alle Überbleibsel entfernt wurden. Gesellschaft & Alltag Die Bevölkerung hat inzwischen gelernt, mit der Bedrohung zu leben. Sämtliche Einrichtungen, wie Schulen, Bahnhöfe, Arbeitsplätze etc. verfügen über entsprechende Evakuierungspläne und Notfallroutinen.
Viele Menschen tragen kleine Notfallsets am Körper oder besitzen Schutzkleidung für den Ernstfall. Gleichzeitig gibt es Bereiche, die dauerhaft als Risikozonen gelten: Orte, an denen Alarme häufiger sind oder Kaiju-Spuren immer wieder auftauchen. Dadurch entstehen stark voneinander abweichende Lebensrealitäten: Manche Menschen führen ein relativ ruhiges Leben, andere wachsen im Schatten ständiger Gefahr auf. Tokyo & Nagano Das Rollenspiel findet (aktuell) hauptsächlich in Tokyo und Nagano statt. Tokyo ist Japans Hauptstadt und eine riesige, dicht bebaute Metropole, in der der Kontrast zwischen Alltag und Alarm besonders stark ist. Hochhäuser reihen sich aneinander, Verkehrsadern und Wohnbezirke liegen oft nah an potenziellen Einsatzorten; Sperrzonen und Evakuierungswege gehören zum Stadtbild.
Nagano hingegen ist kühler und ländlicher, geprägt von Bergen, unwegsamem Terrain und größeren Distanzen zwischen Siedlungen. Wichtige Organisationen Die Defense Force steht als militärische Kraft im Zentrum der Verteidigung Kaiju-Angriffe. Sie bekämpft aktiv Bedrohungen, während die Monster Sweeper nach Einsätzen das Chaos beseitigen. Beide Gruppen sind für das Überleben der Gesellschaft unverzichtbar und prägen das öffentliche Bild von Sicherheit und Wiederaufbau.
Spezies im Setting Neben Menschen hat sich eine weitere Spezies entwickelt: Mutanten.
Nicht, weil die Menschen sich bewusst weiterentwickelten, sondern weil entkräftete Kaiju sich diese als Wirte suchen. Während Menschen ihre Stärke aus Erfahrung und Ausrüstung ziehen, rührt die der Mutanten aus den Kaiju. Diese Kräfte sind nicht frei verfügbar, sondern immer an Risiken gebunden: Physische wie psychische Belastung, potenzieller Kontrollverlust über die fremden Kräfte oder körperliche Konsequenzen (Beispiel: gelähmte Gliedmaßen, plötzlich einsetzende Schmerzen, unkontrollierte Manifestationen kaijuartiger Merkmale z.B. Haut, veränderte Augen oder fremdartige Impulse oder Erinnerungen des Kaiju, die die eigenen Erinnerungen überlagern, müssen im Rollenspiel sichtbar werden. RE: Setting & Storyline - Teamju - 11.01.2026 Storyline
Lange glaubte die Menschheit, sie habe den Schrecken gezähmt und unter Kontrolle. Kaiju erhielten Nummern, Fortitude-Level und Kategorien. Ihre Körper wurden studiert, Angriffe ausgewertet und aus den Überresten übernatürliche Waffen erzeugt. Selbst wenn Städte lichterloh brannten, wurden sie wieder aufgebaut. Alarmsirenen wurden Routine, Angst Teil des Alltags. Doch was keiner von ihnen bemerkte: Mit jedem besiegten Kaiju veränderte sich etwas Unsichtbares. Der Bruch kam nicht mit einem weiteren, kaum kontrollierbaren Angriff, sondern mit dem Ausbleiben dessen. Kaiju tauchten auf und verschwanden, lockten Einsatzkräfte hervor, nur um diese ins Leere zu führen. Was augenscheinlich als Fehlalarm gewertet wurde, endete vereinzelt in verschwundenen Trupps. Zurückblieben lediglich präzise zerlegte Kaiju-Kadaver. Das Bizarre dabei? Sie waren nicht durch Menschenhand zerlegt. Die angewandte Technik unterschied sich zu sehr von all dem, was der Menschheit zu diesem Zeitpunkt bekannt war. Etwas anderes hatte langsam in den Schatten begonnen, das Schlachtfeld nach seinen Wünschen zu ordnen. Irgendwo, jenseits der bekannten Sperrgebiete, existiert ein Kaiju, dessen Wesenszüge nicht von Zerstörungswut begleitet werden. Sein Intellekt überragt den aller anderen Kaiju. Er bewegt sich nicht offen durch Städte, sondern lässt andere für sich kämpfen, testen und scheitern. Er betrachtet die gesamte Welt als sein persönliches Territorium. Jeder Angriff gilt für ihn als Experiment. Jede Niederlage ist eine neue Erkenntnis. Die Defense Force kennt seinen Namen und Ursprung nicht - auf Grund dessen wird die Information höchst geheim gehalten. In internen Dokumenten bezeichnen sie ihn lediglich als „Dirigent“, weil seit seinem Erwachen die Kaiju nicht mehr wild wüten, sondern handeln, als würden sie geführt werden. Mit seinem Erscheinen begannen auch einige Menschen zu zerbrechen. Daran, dass sie von Kaiju heimgesucht und als Wirte missbraucht wurden. Denjenigen, die dagegen ankämpften, gelang der Weg zurück unter Mitmenschen, andere wurden hingegen selbst zu den Bestien, die sie fürchteten. Geführt von einer Stimme in ihrem Kopf, die niemals zu ruhen scheint, bis sie das tun, was sie verlangt. Der Dirigent sieht sie jedoch nicht nur als reines Werkzeug, sondern als Brüder, stehen sie in seinen Augen über den simplen Kaiju. Mit diesem Wissen verweilt er im Schatten, während er die Welt, die er als seine betrachtet, mit den eigenen Kaiju-Schachfiguren ins Chaos stürzt - ganz nach seiner Wissbegier und Laune. In der Luft hängt die beunruhigende Gewissheit, dass der Feind nicht schläft, nicht irrt und jederzeit seinen nächsten Zug planen könnte. Die Bevölkerung lebt hingegen selbst noch in Unwissen darüber, während die höheren Instanzen um Antworten kämpfen. |